Meditieren lernen

Meditieren lernen

Meditation bezeichnet einen natürlichern Zustand des menschlichen Geistes: in sich ruhend, offen und wach. Die grundlegende Meditationstechnik ist uralt und wird auf die ein oder andere Weise von vielen Religionen genutzt. Als ständige Praxis erlaubt Meditation dem Geist zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, unsere angeborenen Qualitäten von Stabilität, Klarheit und mentaler Stärke können sich entwickeln.

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„In unserer Meditationspraxis lernen wir, unsere Gedanken zu bemerken und wertzuschätzen, ohne etwas mit ihnen zu tun. Wir werden nicht länger von Vorstellungen genarrt. Unser Geist wird flexibler, weil wir beginnen, unsere eigenen Projektionen zu sehen. Wir beginnen, den Lauf der Welt herauszufinden: alles ist ein Spiel des Geistes. Wir laufen nicht länger wie ein Hund dem Stock jeder äußeren Erscheinung nach. Vielmehr beginnen wir wie ein Löwe zu sehen, wer den Stock wirft – unser Geist.” (Sakyong Mipham Rinpoche, aus: „Den Alltag erleuchten”)

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Meditationspraxis in der Shambhalatradition

Das Herzstück von Shambhala-Training ist die Meditation im Sitzen. Mit Hilfe der Achtsamkeits-/Gewahrseinspraxis, die in den Shambhala- Trainingsseminaren gelehrt wird, sind wir in der Lage, unseren Geist genau zu betrachten. Wir lernen, unseren Geist nicht mehr zu verändern oder zu manipulieren.

At Dechen Chöling, St Yrieix sous Aixe, France, 28 August 2011

Meditation stärkt unsere Fähigkeit, uns in jedem einzelnen Moment für uns selbst und unsere Umwelt zu öffnen. Wenn wir uns diese Offenheit zu Eigen machen, wird unser Leben eine Reise, die wir mit Wachheit und Wahrhaftigkeit erleben.

Die Shambhala Lehren besagen, dass keine Religion oder Doktrin einen Anspruch auf die uns Menschen innewohnende Weisheit und grundlegende Gutheit erheben kann. Wir können jeden echten spirituellen Pfad leben und wertschätzen, egal ob er aus einer der großen Religionen, den Künsten oder einer Naturreligion stammt.

Die Shambhala-Lehren sagen aber auch, dass Weisheit nur erscheint, wenn das Anhaften und die Verwirrung des Ich durch eine kontinuierliche kontemplative Disziplin, wie z.B. die Meditation, aufgelöst wird.

Einführungshalbtage und Einführungskurse 

Die Einführungshalbtage dauern 3 Stunden und bestehen aus einem Vortrag, der Meditationsanweisung, Diskussion und Sitzpraxis.

  • – Meditationsanweisung
  • – Einen Vortrag über Inhalt und Ziele der Meditationspraxis
  • – Diskussionsgruppen
  • – Natürlich gemeinsames meditieren –
  • – aufgelockert durch eine Teepause

Die aktuellen Termine findet ihr im
Veranstaltungskalender


Regelmäßige Wochenendseminare

Shambhala Training beginnt mit einer Serie von fünf aufeinander aufbauenden Wochenend-seminaren. Die Seminare sind ein in sich abgeschlossener Zyklus und werden von geschulten und authorisierten LehrerInnen geleitet. Sie beinhalten außer der Meditation im Sitzen und der Anleitung dazu auch Vorträge, persönliche Gespräche mit MeditationsunterweiserInnen und Diskussionsgruppen.
Winterretrait_2013-47Meditation ist ein lebendiger Prozess und manchmal ist es schwer, herauszufinden, was der nächste Schritt sein kann. Um Entmutigungen und Enttäuschungen, die sich daraus ergeben können, zu begegnen, bietet Shambhala Training eine Struktur, die sowohl während als auch zwischen den einzelnen Seminaren eine kontinuierliche, persönliche Begleitung und Unterstützung gewährleistet. herauszufinden, wie der nächste Schritt auszusehen hat. Dies kann zu Frustration führen, manchmal sogar soweit, dass man seine Praxis wieder einstellt. Daher gewährleistet Shambhalatraining durch seine Struktur eine kontinuierliche, persönliche Begleitung und Unterstützung auf dem spirituellen Weg, sowohl während als auch zwischen den einzelnen Seminaren.

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“Wenn wir die Augen öffnen, den Geist und das Herz, sehen wir, dass die Welt ein magischer Ort ist”  Chögyam Trungpa Rinpoche