Chögyam Trungpa Rinpoche

Der Vidyadhara, Chögyam Trungpa Rinpoche

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In Tibet geboren, wurde Trungpa Rinpoche in der strikten klösterlichen Tradition des tibetischen Buddhismus erzogen. Nach der chinesischen Invasion floh er aus Tibet, ging in den Westen und kam 1970 nach Amerika, wo er die nächsten 17 Jahre damit verbrachte, zu lehren.

Trungpa Rinpoche war sehr am Leben der Menschen aus anderen Traditionen und Kulturen interessiert. Er lehrte nicht nur den buddhistischen Weg, sondern gab ein Beispiel dafür, wie man mit den verschiedensten Mitteln – Dichtkunst, Theater, Psychologie u.v.a. – Wachheit und Klarheit ausdrücken kann.

Ein Auszug aus Aktive Meditation, dem ersten Dharmabuch Chögyam Trunpas im Westen. Erstes Kapitel:

Der Vidyadhara, der Ehrwürdige Chögyam Trungpa, Rinpoche, war ein ungewöhnlicher buddhistischer Lehrer im Westen. Er besaß die Gabe, traditionelle Lehrinhalte einfach und direkt zu vermitteln. Oftmals betrat er methodisch völliges Neuland, um seine Lehren in der westlichen Kultur zu verbreiten.

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Chögyam Trungpa, Rinpoche wurde 1940 in Osttibet (Kham) geboren. Als 11. Inkarnation der Trungpa-Tulkus wurde er bereits im Alter von zwei Jahren als Abt der Surmang-Klöster inthronisiert und in den buddhistischen Kagyü und Nyingma- Übermittlungslinien ausgebildet. Nach der chinesischen Besetzung Tibet flüchtete er 1959 nach Indien, wo er auf Bitten seiner Heiligkeit, des Dalai Lama XIV, die Leitung der dortigen Hochschule für junge Lamas übernahm.

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Obwohl in der strikten monastischen Tradition des Tibetischen Buddhismus erzogen, war Trungpa Rinpoche sehr am Leben von Menschen aus anderen Traditionen und Kulturen interessiert. Er folgte nicht nur dem traditionellen buddhistischen Pfad, sondern seine Wertschätzung für die Heiligkeit allen Lebens überhaupt führte dazu, dass er sich in anderen Bereichen des Lebens wie der Dichtkunst, den Bildenden Künsten und vielem mehr engagierte.

Er besaß außerdem eine unbeirrbar genaue und mitfühlende Einsicht in unsere tiefsten Ängste und Nöte und gab darüber Belehrungen: die Schnelligkeit und Entfremdung des modernen Lebens, Depressionen, Materialismus, Aggression, Wut, Unsicherheit und lähmender Mangel an Selbstwertgefühl.

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Trungpa Rinpoche war zutiefst vom grundlegend guten Potenzial im Menschen und von unserer Fähigkeit, eine erleuchtete Gesellschaft zu errichten, überzeugt. Eines seiner brennendsten Anliegen war, uns deutlich zu machen, dass wir alle einzigartige, wahrhaftige und kraftvolle Mensch sind, und dass wir der Welt helfen können. Er forderte uns auf, unser Leben aus vollem Herzen anzunehmen und in jedem Moment unseres Daseins, einen Funken von Gesundheit und Heiligkeit aufzuspüren.

Mehr zu Chögyam Trungpa und seinen Lehren:
http://www.chronicleproject.com & http://chogyamtrungpa.com